Handballspielgemeinschaft HSV Hockenheim – TV Altlußheim – TBG Neulußheim
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mC: 22.10.17 HoRAN – HD-Kirchheim 29:27 (16:15)

 Zu Gast war ein alter Bekannter aus der LL-Quali vom Frühjahr. War das Quali-Spiel noch relativ eindeutig zu unseren Gunsten verlaufen, so durfte man gespannt sein, wie sich das Team in der aktuell schwierigen Phase präsentieren würde.

Immerhin konnte unser Trainer im Rückraum wieder auf eine Personalie mehr zugreifen, nachdem sich Daniel gesund gemeldet hatte.

Trotzdem begann auf RR-Mitte unser D-Jugendlicher Wilhelm, der nach seinem dritten Einsatz in der mC fast schon zum „Inventar“ gehört.

Auf den restlichen Positionen anfänglich in Stammbesetzung war schnell zu erkennen, dass sich unsere Mannschaft gegen die Gäste dieses Mal nicht ganz so schwer tat wie in den vergangenen Begegnungen. Zumindest im Angriff war ansatzweise wieder der Elan aus dem Quali-Spiel erkennbar. So wurden die Angriffe zumeist konsequent über die ganze Breite des Spielfeldes zu Ende gespielt.

Das Abwehrverhalten war jedoch in den ersten 25 Minuten ein ums andere Mal zum Haare raufen. Zu oft gelang es den wendigen Gästespielern, mit einfachen Körpertäuschungen (bzw. teilweise auch ohne) an unseren Spielern vorbei zu kommen um dann größtenteils frei  einzunetzen.

Warum unsere Spieler im Abwehrverbund nicht konsequenter zusammenrückten, um sich gegenseitig auszuhelfen, bleibt ein Geheimnis. Hier fehlte letztlich die Bereitschaft zum „letzten Schritt“. So entwickelte sich ein munteres „Scheiben-Schießen“. Zur Halbzeit mit 16:15 ein denkbar knapper Vorsprung zu unseren Gunsten.

Direkt nach der Pause waren die Jungs dann aber kaum wieder zu erkennen. Endlich wurde eine Abwehr hingestellt, die diesen Namen auch verdient hatte. So ergaben sich viele Ballgewinne und die sogenannten leichten Tore im schnellen Gegenstoß. So hieß es dann in der 35. Minute 23:17 für uns – die Gäste hatten in Hälfte 2 bis dahin also nur ein Tor geworfen.

Dieser Zwischenspurt war dann bereits so eine Art Vorentscheidung. HoRAN verfiel danach zwar wieder in die übliche Lethargie, schaukelte das Ding aber relativ souverän nach Hause.

Endstand 29:27.

Von einer Trendwende zu sprechen wäre sicherlich zu früh. Einhundertprozent alles geben fällt aktuell vor allem dem älteren Jahrgang schwer. Trotzdem zeigte die Mannschaft wieder ihr „Heim-Gesicht“ und dieses Mal konnten sich auch mal andere Spieler als die üblichen Verdächtigen mehrfach als Torschütze  eintragen lassen.

 

 

 

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